am ende der straße, hinter den kleingärten sieht man den zug fahren
die lichter rasen an einem vorbei
der betäubende lärm lässt das trommelfell platzen
ich kann meine gedanken nicht hören
ich weiß nicht, was ich denke
ich weiß nicht, wo ich bin
ich weiß nicht, wer ich bin

alles um mich verblasst, die kargen hauswände bilden einen strudel aus farben,
der mich zu verschlingen versucht
ich fühle mich wie in einem dieser psychothriller und ich bin der hauptdarsteller
es ist furchtbar warm, dabei ist es erst märz
aber ich sehe nichts
es ist so dunkel

vielleicht liegt es daran, dass ich unter dem zug liege

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