ich wusste gleich, diese nacht wird anders
03:14 uhr sagt mein wecker
die roten ziffern, die er an die wand projiziert,
sind das einzige, was den raum beleuchtet.
draußen fällt der regen, ganz leicht
wie dein atmen
wie wunderbar es aussieht, wenn sich dein körper auf und ab bewegt
während du da liegst und atmest
du siehst aus, wie ein vogel, der davonfliegt
ich würde mich gerne zu deinen träumen dazu gesellen
doch ich lehne starr an der wand,
nicht fähig, die augen zu schließen
ich war hellwach und nahm alles war
die kälte der wand, die dunkelheit im raum
das rasen meines herzen, das rattern meines fenstern nach einem windstoß.

gegen 5 uhr wollte ich nur noch meinen kopf gegen die wand schlagen
ich wollte endlich schlafen
ich wollte bei dir sein
dabei wusstest du nichtmal, das ich hier sitze und dir beim schlafen zu sehe
ich war nur der geist meines früheren ichs.

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